»Es geht darum zu versuchen, den Schmerz und das Trauma der jeweiligen Figur, also die Personalisierung des Schmerzes und des Traumas zu übernehmen, um die Wahrheit einer Figur zu ergründen und dabei vor allem diese Informationen zu benutzen, um mit ihnen die eigenen Fähigkeiten zu stärken und zu gewinnen.«

Das sagt Ivana Chaback, auf die mich Renata hingewiesen hat. 

Was ist das Gesamtziel von Judas?

Will er Absolution, Verständnis, Erklärung? 
Er sagt am Ende: »ICH bin Judas«. Auf diesen Satz läuft alles hinaus. Hier spricht er seinen Namen zum ersten Mal aus, klar und deutlich,  wiederholt ihn. Was war es für ein langer Weg, bis es so weit gekommen ist. Und immer wieder bricht seine Traurigkeit durch, dass ihn der verehrte, geliebte Mensch, für den er Familie und Dorf verlassen hat, einen anderen Weg ging.  

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